CodeRoom DataService – Handel & Logistik
CodeRoom DataServices
Handel & Logistik – reproduzierbare Daten für Supply-Chain-Projekte
Die CodeRoom Handel-&-Logistik-API bildet eine vollständig fiktive Datenwelt in CodeCity ab. Produkte, Filialen, Lager, Lieferanten, Preise, Verkäufe, Bestände und Lieferungen können direkt per REST-API abgefragt und für Datenanalyse, Visualisierung und persistente Anwendungen genutzt werden.
Realistische Handelsdaten ohne externe Systeme
Die Logistics-API wurde für Unterrichtsprojekte entwickelt, in denen Daten aus Handel und Lieferkette verarbeitet werden sollen. Statt ein reales ERP-, Warenwirtschafts- oder Logistiksystem anzubinden, stellt CodeRoom eine kontrollierte, fiktive Datenwelt mit festen Stammdaten und synthetisch berechneten Bewegungsdaten bereit. Dadurch erhalten Sie reproduzierbare Ergebnisse, realistische Zusammenhänge und eine verlässliche Grundlage für Datenanalyse, Referenzen und Supply-Chain-Projekte.
Was die Logistics-API im Unterricht ermöglicht
Die API verbindet Stammdaten mit dynamischen Preis-, Verkaufs-, Bestands- und Lieferdaten und eignet sich damit für aufeinander aufbauende Datenprojekte.
- Stammdaten verarbeiten: Produkte, Kategorien, Lieferanten, Lager und Filialen können als strukturierte JSON-Daten geladen und miteinander verknüpft werden.
- Referenzen verstehen: Beziehungen zwischen Produkten, Kategorien, Lieferanten, Filialen und Lagern werden über stabile IDs hergestellt.
- Verkaufsdaten analysieren: Tagesverkäufe lassen sich nach Zeitraum, Produkt, Filiale oder Kategorie filtern und auswerten.
- Preisentwicklung untersuchen: Produktpreise können für konkrete Zeitpunkte abgerufen und mit Verkaufszahlen verglichen werden.
- Lagerbestände bewerten: Bestände werden aus Wiederbeschaffungszyklen und dem Verbrauch der zugeordneten Filialen berechnet.
- Lieferketten nachvollziehen: Lieferungen verbinden Produkt, Lieferant und Lager und lassen sich über Zeiträume gezielt untersuchen.
- Persistenz ergänzen: Daten aus der Logistics-API können in die CodeRoom User-DB übernommen und als eigener Anwendungsbestand weiterverarbeitet werden.
Eine zusammenhängende Datenwelt in CodeCity
Die API bildet keine isolierten Beispieldatensätze ab, sondern eine konsistente kleine Handelswelt. Stammdaten bilden die Grundlage für Preis, Verkauf, Lagerverbrauch, Lagerbestand und Lieferungen.
| Datenbereich | Beispiele |
|---|---|
| Kategorien | Getränke, Lebensmittel, Schule & Büro, Elektronik, Sport, Freizeit, Bekleidung und Haushalt. |
| Produkte | 30 Artikel, unter anderem Mineralwasser, Kaffee, Schulheft, USB-Stick, Fußball, Sonnencreme, Winterjacke und Batterien. |
| Filialen | CodeMarket Innenstadt, Nordhafen, Universität und Südtor. |
| Lager | Zentrallager CodeCity und Nordlager CodeCity. |
| Lieferanten | Fünf feste Lieferanten für unterschiedliche Produktbereiche. |
Filialen mit unterschiedlichen Nachfrageprofilen
Die Filialen unterscheiden sich bewusst in ihrem Nachfrageverhalten. Dadurch entstehen vergleichbare, aber nicht identische Verkaufsdaten für unterschiedliche Standorte.
| Filiale | Lager | Charakteristik |
|---|---|---|
| Innenstadt | Zentrallager | Höhere Gesamtnachfrage. |
| Nordhafen | Nordlager | Erhöhte Nachfrage nach Sport-, Freizeit- und Haushaltsartikeln. |
| Universität | Zentrallager | Erhöhte Nachfrage nach Getränken, Schule-&-Büro-Artikeln und günstiger Elektronik. |
| Südtor | Zentrallager | Weitgehend neutrales Nachfrageprofil. |
API-Bausteine vom Produkt bis zur Lieferung
Die Schnittstelle lässt sich schrittweise einführen. Unterrichtsprojekte können bei einfachen Stammdaten beginnen und später auf dynamische Bewegungsdaten erweitert werden.
| Endpunkt | Zweck |
|---|---|
GET /logistics/categories | Produktkategorien laden. |
GET /logistics/products | Produkte laden und optional nach Kategorie filtern. |
GET /logistics/products/{id} | Ein einzelnes Produkt abrufen. |
GET /logistics/suppliers | Lieferanten mit Lieferzeit und Zuverlässigkeit laden. |
GET /logistics/warehouses | Verfügbare Lager abrufen. |
GET /logistics/stores | Filialen und ihre Lagerzuordnung laden. |
GET /logistics/products/{id}/price | Preis eines Produkts zu einem bestimmten Datum berechnen. |
GET /logistics/sales | Tagesverkäufe für einen Zeitraum abrufen und filtern. |
GET /logistics/stock | Lagerbestand für Lager, Produkt und Datum bestimmen. |
GET /logistics/deliveries | Lieferungen für einen Zeitraum und optionale Filter abrufen. |
Eine nachvollziehbare Datenkette
Die dynamischen Datenbereiche sind fachlich miteinander verbunden. Die Verkaufsmengen beeinflussen den Lagerverbrauch, daraus entstehen Bestandsverläufe und daraus wiederum Wiederbeschaffungsereignisse.
Deterministisch statt zufällig
Für dieselbe Entität und dasselbe Datum liefert die API stets identische Werte. Dadurch bleiben Aufgaben, Musterlösungen und gemeinsame Auswertungen reproduzierbar, obwohl Preise, Verkaufszahlen, Bestände und Lieferungen realistisch variieren. Diese Eigenschaft ist besonders hilfreich, wenn mehrere Lerngruppen mit denselben Szenarien arbeiten oder Ergebnisse später erneut nachvollzogen werden sollen.
Fachlich nachvollziehbare Simulationslogik
Die Bewegungsdaten entstehen aus einfachen wirtschaftlichen Regeln und festen Einflussfaktoren.
- Preise: Basispreis, langfristige Entwicklung, Saison und gelegentliche Wochenaktionen bestimmen den Tagespreis.
- Verkäufe: Produktnachfrage, Filialprofil, Kategorie, Wochentag, Saison und Preis beeinflussen die Absatzmenge.
- Sonntage: Die Filialen sind sonntags geschlossen, entsprechend ist die Verkaufsmenge null.
- Lagerbestand: Verbrauch wird aus denselben Verkaufsdaten berechnet, die auch der Sales-Endpunkt liefert.
- Wiederbeschaffung: Schnell drehende, mittlere und langsam drehende Produkte verwenden unterschiedliche Zykluslängen.
- Lieferungen: Lieferungen entstehen am Beginn eines Produkt-/Lagerzyklus und besitzen stabile, nachvollziehbare IDs.
Vom API-Zugriff zum Supply-Chain-System
Die Logistics-API eignet sich besonders für aufeinander aufbauende Lernprojekte, bei denen Daten schrittweise stärker verknüpft und ausgewertet werden.
1. Stammdaten laden
Produkte, Kategorien, Lieferanten, Lager und Filialen werden als JSON eingelesen.
2. Referenzen verbinden
IDs werden genutzt, um Produkte mit Kategorien, Lieferanten und Filialen mit Lagern zu verknüpfen.
3. Verkäufe auswerten
Tagesverkäufe werden nach Zeitraum, Filiale oder Produkt gefiltert und aggregiert.
4. Bestände analysieren
Lagerbestände werden mit Nachfrage und Verkaufsdaten verglichen, um Engpässe sichtbar zu machen.
5. Lieferungen einbeziehen
Lieferungen werden über Produkt-, Lieferanten- und Lagerreferenzen in die Analyse integriert.
6. Daten persistieren
Ausgewählte Daten können in der User-DB gespeichert und zu einem eigenen Supply-Chain-System weiterentwickelt werden.
Vorteile für den schulischen Einsatz
Die API stellt eine realistisch wirkende, aber vollständig kontrollierte Datenwelt bereit und reduziert damit technische und organisatorische Einstiegshürden.
- Keine externen ERP- oder Logistiksysteme: Für Unterrichtsprojekte sind keine zusätzlichen Konten oder API-Schlüssel erforderlich.
- Reproduzierbare Szenarien: Gleiche Entität und gleiches Datum liefern dieselben Ergebnisse.
- Keine realen Unternehmensdaten: Die gesamte Datenwelt ist fiktiv und für Unterrichtszwecke konzipiert.
- Geeignet für Datenmodellierung: Stammdaten und Bewegungsdaten lassen sich klar voneinander trennen und über IDs verbinden.
- Geeignet für Analyse und Visualisierung: Verkäufe, Bestände und Lieferungen bilden natürliche Zeitreihen und Kennzahlen.
- Direkt mit der User-DB kombinierbar: API-Daten können in persistente eigene Collections übernommen und weiterverarbeitet werden.
Hinweise für die Unterrichtsplanung
Die API liefert Tageswerte und keine voraggregierten Wochen- oder Monatskennzahlen. Auswertungen wie Summen, Mittelwerte, Kategorievergleiche oder Engpassindikatoren werden daher im Lernprojekt selbst berechnet. Anfragen sind auf maximal 10.000 mögliche Ergebnisse begrenzt. Die Daten sind synthetisch und eignen sich für Modellierung und Analyse, stellen jedoch keine realen Handels- oder Unternehmensdaten dar.
Sie können mit einfachen Produkt- und Verkaufsabfragen beginnen und daraus schrittweise verknüpfte Analysen, Lagerauswertungen oder vollständige Supply-Chain-Anwendungen entwickeln.
Über einen CodeRoom-Zugang lässt sich die API direkt mit eigenen Lerninhalten und der persistenten User-DB kombinieren.