CodeRoom DataService – Handel & Logistik

CodeRoom DataServices

Handel & Logistik – reproduzierbare Daten für Supply-Chain-Projekte

Die CodeRoom Handel-&-Logistik-API bildet eine vollständig fiktive Datenwelt in CodeCity ab. Produkte, Filialen, Lager, Lieferanten, Preise, Verkäufe, Bestände und Lieferungen können direkt per REST-API abgefragt und für Datenanalyse, Visualisierung und persistente Anwendungen genutzt werden.

Deterministische Daten REST & JSON 30 Produkte Supply Chain

Realistische Handelsdaten ohne externe Systeme

Die Logistics-API wurde für Unterrichtsprojekte entwickelt, in denen Daten aus Handel und Lieferkette verarbeitet werden sollen. Statt ein reales ERP-, Warenwirtschafts- oder Logistiksystem anzubinden, stellt CodeRoom eine kontrollierte, fiktive Datenwelt mit festen Stammdaten und synthetisch berechneten Bewegungsdaten bereit. Dadurch erhalten Sie reproduzierbare Ergebnisse, realistische Zusammenhänge und eine verlässliche Grundlage für Datenanalyse, Referenzen und Supply-Chain-Projekte.

Was die Logistics-API im Unterricht ermöglicht

Die API verbindet Stammdaten mit dynamischen Preis-, Verkaufs-, Bestands- und Lieferdaten und eignet sich damit für aufeinander aufbauende Datenprojekte.

  • Stammdaten verarbeiten: Produkte, Kategorien, Lieferanten, Lager und Filialen können als strukturierte JSON-Daten geladen und miteinander verknüpft werden.
  • Referenzen verstehen: Beziehungen zwischen Produkten, Kategorien, Lieferanten, Filialen und Lagern werden über stabile IDs hergestellt.
  • Verkaufsdaten analysieren: Tagesverkäufe lassen sich nach Zeitraum, Produkt, Filiale oder Kategorie filtern und auswerten.
  • Preisentwicklung untersuchen: Produktpreise können für konkrete Zeitpunkte abgerufen und mit Verkaufszahlen verglichen werden.
  • Lagerbestände bewerten: Bestände werden aus Wiederbeschaffungszyklen und dem Verbrauch der zugeordneten Filialen berechnet.
  • Lieferketten nachvollziehen: Lieferungen verbinden Produkt, Lieferant und Lager und lassen sich über Zeiträume gezielt untersuchen.
  • Persistenz ergänzen: Daten aus der Logistics-API können in die CodeRoom User-DB übernommen und als eigener Anwendungsbestand weiterverarbeitet werden.

Eine zusammenhängende Datenwelt in CodeCity

Die API bildet keine isolierten Beispieldatensätze ab, sondern eine konsistente kleine Handelswelt. Stammdaten bilden die Grundlage für Preis, Verkauf, Lagerverbrauch, Lagerbestand und Lieferungen.

DatenbereichBeispiele
KategorienGetränke, Lebensmittel, Schule & Büro, Elektronik, Sport, Freizeit, Bekleidung und Haushalt.
Produkte30 Artikel, unter anderem Mineralwasser, Kaffee, Schulheft, USB-Stick, Fußball, Sonnencreme, Winterjacke und Batterien.
FilialenCodeMarket Innenstadt, Nordhafen, Universität und Südtor.
LagerZentrallager CodeCity und Nordlager CodeCity.
LieferantenFünf feste Lieferanten für unterschiedliche Produktbereiche.

Filialen mit unterschiedlichen Nachfrageprofilen

Die Filialen unterscheiden sich bewusst in ihrem Nachfrageverhalten. Dadurch entstehen vergleichbare, aber nicht identische Verkaufsdaten für unterschiedliche Standorte.

FilialeLagerCharakteristik
InnenstadtZentrallagerHöhere Gesamtnachfrage.
NordhafenNordlagerErhöhte Nachfrage nach Sport-, Freizeit- und Haushaltsartikeln.
UniversitätZentrallagerErhöhte Nachfrage nach Getränken, Schule-&-Büro-Artikeln und günstiger Elektronik.
SüdtorZentrallagerWeitgehend neutrales Nachfrageprofil.

API-Bausteine vom Produkt bis zur Lieferung

Die Schnittstelle lässt sich schrittweise einführen. Unterrichtsprojekte können bei einfachen Stammdaten beginnen und später auf dynamische Bewegungsdaten erweitert werden.

EndpunktZweck
GET /logistics/categoriesProduktkategorien laden.
GET /logistics/productsProdukte laden und optional nach Kategorie filtern.
GET /logistics/products/{id}Ein einzelnes Produkt abrufen.
GET /logistics/suppliersLieferanten mit Lieferzeit und Zuverlässigkeit laden.
GET /logistics/warehousesVerfügbare Lager abrufen.
GET /logistics/storesFilialen und ihre Lagerzuordnung laden.
GET /logistics/products/{id}/pricePreis eines Produkts zu einem bestimmten Datum berechnen.
GET /logistics/salesTagesverkäufe für einen Zeitraum abrufen und filtern.
GET /logistics/stockLagerbestand für Lager, Produkt und Datum bestimmen.
GET /logistics/deliveriesLieferungen für einen Zeitraum und optionale Filter abrufen.

Eine nachvollziehbare Datenkette

Die dynamischen Datenbereiche sind fachlich miteinander verbunden. Die Verkaufsmengen beeinflussen den Lagerverbrauch, daraus entstehen Bestandsverläufe und daraus wiederum Wiederbeschaffungsereignisse.

StammdatenProdukte, Filialen, Lager und Lieferanten bilden die Grundlage.
PreisDer Tagespreis wird aus Basispreis, Entwicklung, Saison und Aktionen berechnet.
VerkaufPreis, Standortprofil, Wochentag und Saison beeinflussen die Absatzmenge.
LagerverbrauchVerkäufe der zugeordneten Filialen reduzieren den verfügbaren Bestand.
LagerbestandDer Bestand ergibt sich aus Wiederbeschaffungszyklus und Verbrauch.
LieferungZu Beginn eines neuen Zyklus wird eine neue Lieferung erzeugt.

Deterministisch statt zufällig

Für dieselbe Entität und dasselbe Datum liefert die API stets identische Werte. Dadurch bleiben Aufgaben, Musterlösungen und gemeinsame Auswertungen reproduzierbar, obwohl Preise, Verkaufszahlen, Bestände und Lieferungen realistisch variieren. Diese Eigenschaft ist besonders hilfreich, wenn mehrere Lerngruppen mit denselben Szenarien arbeiten oder Ergebnisse später erneut nachvollzogen werden sollen.

Fachlich nachvollziehbare Simulationslogik

Die Bewegungsdaten entstehen aus einfachen wirtschaftlichen Regeln und festen Einflussfaktoren.

  • Preise: Basispreis, langfristige Entwicklung, Saison und gelegentliche Wochenaktionen bestimmen den Tagespreis.
  • Verkäufe: Produktnachfrage, Filialprofil, Kategorie, Wochentag, Saison und Preis beeinflussen die Absatzmenge.
  • Sonntage: Die Filialen sind sonntags geschlossen, entsprechend ist die Verkaufsmenge null.
  • Lagerbestand: Verbrauch wird aus denselben Verkaufsdaten berechnet, die auch der Sales-Endpunkt liefert.
  • Wiederbeschaffung: Schnell drehende, mittlere und langsam drehende Produkte verwenden unterschiedliche Zykluslängen.
  • Lieferungen: Lieferungen entstehen am Beginn eines Produkt-/Lagerzyklus und besitzen stabile, nachvollziehbare IDs.

Vom API-Zugriff zum Supply-Chain-System

Die Logistics-API eignet sich besonders für aufeinander aufbauende Lernprojekte, bei denen Daten schrittweise stärker verknüpft und ausgewertet werden.

1. Stammdaten laden

Produkte, Kategorien, Lieferanten, Lager und Filialen werden als JSON eingelesen.

2. Referenzen verbinden

IDs werden genutzt, um Produkte mit Kategorien, Lieferanten und Filialen mit Lagern zu verknüpfen.

3. Verkäufe auswerten

Tagesverkäufe werden nach Zeitraum, Filiale oder Produkt gefiltert und aggregiert.

4. Bestände analysieren

Lagerbestände werden mit Nachfrage und Verkaufsdaten verglichen, um Engpässe sichtbar zu machen.

5. Lieferungen einbeziehen

Lieferungen werden über Produkt-, Lieferanten- und Lagerreferenzen in die Analyse integriert.

6. Daten persistieren

Ausgewählte Daten können in der User-DB gespeichert und zu einem eigenen Supply-Chain-System weiterentwickelt werden.

Vorteile für den schulischen Einsatz

Die API stellt eine realistisch wirkende, aber vollständig kontrollierte Datenwelt bereit und reduziert damit technische und organisatorische Einstiegshürden.

  • Keine externen ERP- oder Logistiksysteme: Für Unterrichtsprojekte sind keine zusätzlichen Konten oder API-Schlüssel erforderlich.
  • Reproduzierbare Szenarien: Gleiche Entität und gleiches Datum liefern dieselben Ergebnisse.
  • Keine realen Unternehmensdaten: Die gesamte Datenwelt ist fiktiv und für Unterrichtszwecke konzipiert.
  • Geeignet für Datenmodellierung: Stammdaten und Bewegungsdaten lassen sich klar voneinander trennen und über IDs verbinden.
  • Geeignet für Analyse und Visualisierung: Verkäufe, Bestände und Lieferungen bilden natürliche Zeitreihen und Kennzahlen.
  • Direkt mit der User-DB kombinierbar: API-Daten können in persistente eigene Collections übernommen und weiterverarbeitet werden.

Hinweise für die Unterrichtsplanung

Die API liefert Tageswerte und keine voraggregierten Wochen- oder Monatskennzahlen. Auswertungen wie Summen, Mittelwerte, Kategorievergleiche oder Engpassindikatoren werden daher im Lernprojekt selbst berechnet. Anfragen sind auf maximal 10.000 mögliche Ergebnisse begrenzt. Die Daten sind synthetisch und eignen sich für Modellierung und Analyse, stellen jedoch keine realen Handels- oder Unternehmensdaten dar.

Die Handel-&-Logistik-API bietet eine konsistente Datenwelt für Referenzen, Zeitreihen, Bestände, Lieferungen und persistente Supply-Chain-Projekte.

Sie können mit einfachen Produkt- und Verkaufsabfragen beginnen und daraus schrittweise verknüpfte Analysen, Lagerauswertungen oder vollständige Supply-Chain-Anwendungen entwickeln.

Über einen CodeRoom-Zugang lässt sich die API direkt mit eigenen Lerninhalten und der persistenten User-DB kombinieren.