Maximale Kompatibilität: CodeRoom-Projekte können jetzt raus. Und andere rein.


CodeRoom ist eine Lernumgebung. Kein Käfig für Programmcode.

Wer CodeRoom bereits kennt, hat vielleicht noch ein altes Bild im Kopf: Im Browser programmieren? Praktisch für den Unterricht – aber was passiert mit den Projekten danach? Und lassen sich vorhandene Projekte überhaupt mitbringen?

Die Antwort lautet jetzt: rein damit. Und wieder raus.

Mit dem erweiterten Projekt-Import und -Export rückt CodeRoom noch näher an klassische Entwicklungsumgebungen heran. Projekte lassen sich zwischen Unterricht, eigener Entwicklungsumgebung und lokalem Rechner weitergeben, statt an einer Plattformgrenze zu enden.


Bestehende Projekte? Einfach mitbringen.

Der ZIP-Import übernimmt vorhandene Multi-File-Projekte in Python, Java, Ruby, HTML und JavaScript – auch mit mehreren Dateien und Ordnern.

Das bedeutet: Eigene Unterrichtsbeispiele, bereits entwickelte Anwendungen oder vorbereitete Projektstrukturen müssen nicht erst mühsam neu angelegt werden. ZIP-Datei importieren und in CodeRoom weiterarbeiten.


Fertige Projekte? Gehören euch.

Auch beim Export hat sich einiges getan: CodeRoom-Projekte lassen sich jetzt deutlich vollständiger als ZIP-Datei exportieren. Ordnerstrukturen, HTML-Dateien und Projektressourcen werden berücksichtigt. Der Export ist außerdem robuster: Probleme mit einzelnen externen Dateien sollen nicht mehr den gesamten Vorgang verhindern.

Besonders wichtig für alle, die CodeRoom bisher für eine abgeschlossene Browserwelt gehalten haben: Bei Python-, Java- und Ruby-Projekten werden benötigte CodeRoom- beziehungsweise FrameCraft-Komponenten sowie relevante Laufzeitanpassungen beim Export automatisch berücksichtigt.

Damit können Projekte außerhalb von CodeRoom weiterentwickelt und – mit einer passenden lokalen Laufzeitumgebung – auch ausgeführt werden, etwa in Visual Studio Code.


Was heißt das für den Unterricht?


Browserkomfort ohne Einbahnstraße.

CodeRoom bleibt, was es sein soll: ein einfacher Einstieg in die Programmierung, ohne aufwendige Installation im Unterricht. Neu ist, wie selbstverständlich die Arbeit außerhalb der Plattform weitergehen kann.

Natürlich benötigt die lokale Ausführung weiterhin eine passende Laufzeitumgebung; externe Abhängigkeiten können je nach Projekt zusätzliche Voraussetzungen mitbringen. Aber die bisherige Hürde zwischen Browserprojekt und lokalem Projekt wird deutlich kleiner.

Wer CodeRoom wegen vermeintlich fehlender Kompatibilität abgeschrieben hat, sollte jetzt noch einmal hinschauen.